wie einige vielleicht mitbekommen haben, fordern einige Politiker das die deutsche Sprache im Grundgesetz verankert wird.
Quelle: diepresse.de
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CDU-Chefin Merkel sagte im RTL-Interview zu dem Beschluss: "Ich war dagegen heute." Sie finde es nicht gut, alles ins Grundgesetz zu schreiben. Es gebe nun Anträge auf Aufnahme der Kultur, Sport, Familien und der deutschen Sprache als Staatsziele in die Verfassung. "Wir müssen aufpassen, dass das jetzt nicht inflationiert", sagte sie.
CSU-Generalsekretär Karl Theodor zu Guttenberg lehnte den Vorstoß ebenfalls ab. "Was wäre das für ein Armutszeugnis für die Gesellschaft, wenn sie das nötig hätte", sagte er der "Welt". Die Gesellschaft müsse auch so die Kraft aufbringen, ihre Sprache zu schützen.
SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann sagte dem Blatt: "Das ist überflüssig. Die Amtssprache ist Deutsch. Ansonsten werden bei uns viele Sprachen gesprochen." Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, sagte: "Sich im Grundgesetz zur deutschen Sprache zu bekennen, ist blanker Unsinn. Das ist eine typische Showgeschichte eines Parteitages."
Der Bundesvorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, kritisierte den Beschluss als "fragwürdige Bekenntnisrhetorik". Bei den wirklich wichtigen Fragen, wie der Finanz- und Wirtschaftskrise, "eiern sie nur verdruckst herum und finden keine klare Linie". Auch schlüssige Antworten auf die Bildungsmisere in Deutschland bleibe die CDU schuldig.
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Als obs nicht wichtigers gibt!

mfg heto
Dieser Beitrag wurde von Heto bearbeitet: 03. Dezember 2008 - 17:12